Na ist denn schon Frühling? - mit Blumenzwiebeln dekorieren

...nein, leider nicht und wir müssen noch geduldig bis zum kalendarischen
Frühlingsanfang warten. Bei mir zu Hause ist aber schon Frühling!
 Geht man zur Zeit auf den Markt, locken die Blumenzwiebeln
überall mit ihrem Duft und bunten Farben.
Ich kann da nicht wiederstehen und jedesmal verschwinden
Hyasinthen oder Krokusse in meinem Korb.
 Ich und der Winter sind leider nicht so ziemlich beste Freunde,
was bei wunderschönstem Glitzerschnee wahrscheinlich anders wäre.
Hier -im verregneten Rheinland- mag ich den Winter gar nicht.
Daher hole ich mir die Sonne mit bunten Blumen ins Haus.
In meinem Beruf kommt man eh schnell mit den Jahreszeiten
durcheinander. Stehen die Schokoosterhasen im Regal,
wird es für uns höchste Zeit, die ersten Frühjahrsberichte aus dem Ärmel zu schütteln.
Da ich auch gerade für den DEPOT Blog schoen-bei-dir.com einen Blogpost
 über Blumenzwiebeln verfasst habe, bin ich gerade voll infiziert.
Um Euch schon mal in Stimmung zu bringen, folgt nun ganz viel
Inspiration rund um Frühblüher, Farben und gute Laune!
Lasst euch anstecken!





Die Blumenzwiebeln lassen sich in fast jedes Gefäß pflanzen und sind anspruchslos.
Selbst ohne Erde kommen sie gut aus, da sie all ihre
wichtigen Nährstoffe mit sich in der Zwiebel tragen.
Zunächst spült Ihr die Erde unter fließendem Wasser von den Zwiebeln und Wurzeln ab.
Anschließend werden die Blumenzwiebeln in saubere Gefäße wie Glasvasen,
Blechdosen, Keramiktassen oder Töpfe gesetzt.
Für den besseren Halt könnt ihr Moos, kleine Steine oder
auch Muscheln um die Zwiebeln legen.
Wichtig dabei, nur die Wurzeln sollten im Wasser stehen, nicht die Zwiebel selbst!




Schöne Alternative

Ihr könnt auch eine Blumenzwiebel mit Moos umwickeln und dann an einem
Handtuchring oder Schalbügel festbinden.
Dieser dann an Schrank oder Tür gehangen, macht optisch ganz schön was her.
Das Moos ab und zu etwas anfeuchten, so hält es ein paar Tage.




Ich hoffe doch, ich konnte Euch spätestens jetzt von den Frühblühern überzeugen?!
Aber mal ehrlich, Blumen passen doch zu jeder Jahreszeit, oder?
Noch mehr Ideen zum Gestalten mit Zwiebelblumen findet ihr hier
in meinem Blogartikel.

Kommt gut durch den Winter!
Alles Liebe ♥
Christin


Schweden Teil 3

Heute nehme ich Euch beim letzten Teil meiner 
Schwedenreihe wieder mit in den Norden.
Auch wenn der Urlaub mittlerweile anderthalb Jahre her ist,
sind unglaublich viele Eindrücke von Schweden noch gegenwärtig.
Ich entführe ich Euch in Astrid Lindgrens Welt nach Smaland,
ins Zuckerstangen-Städtchen Gränna und ein paar kleine Tipps kommen oben drauf.
Achtung! Nicht zu vermeiden, es folgen nun viele rote Holzhäuschen.
Wo fange ich bloß an?
Natürlich mit der weltbesten Kinderbuchautorin Astrid Lindgren.
Wir besuchen die Original-Schauplätze von Britta, Kalle und Michel.
Die wahren Drehorte und die zauberhafte Atmosphäre von Astrid Lindgren
lassen sich eher in der Umgebung von Vimmerby finden als in einem 
großen Freizeitpark mit viel zu hohen Eintrittgeldern.
Wir erkundeten die Landschaft Smalands mit ihren geheimnisvollen Wäldern, 
kleinen Orten mit typisch roten Holzhäuschen, Gärten mit alten Obstbaumbeständen
 und den zahlreichen tiefblauen Seen.


Mittendrin im Mini-Örtchen Sevedstorp finden wir 
den Mittelhof von Astrids Lindgrens "Kinder von Bullerbü". 
Wir sind jetzt da, wo Lisa mit ihren Brüdern sowie den Nachbarskindern Ole, 
Britta und Inga viele Abenteuer bestritten hat. 
Hier ist der Vater von Astrid Lindgren, Samuel August Ericsson, aufgewachsen 
und hier drehte Lasse Hallström 1986 seine berühmten Bullerbü-Filme.  
Ein Schauplatz der ursprünglicher nicht sein könnte und man heute noch gut nachvollziehen
kann, warum Astrid hier ihren Geschichten Raum gegeben hatte.
 
 



Wir fahren nun 15 Minuten mit dem Auto weiter nach Gibberyd auf einen privaten Bauernhof,
wo ein kleiner Lausebub namens Michel einst sein Unwesen trieb .
Hier wurden in den Siebzigern die Außenaufnahmen von Michel von Lönneberga gedreht.
 Die Hauptatraktion der Katthult Hof (das meist fotografiertste Haus Schwedens)
kann nur -wie in den Filmen selbst- von außen begutachtet werden,
denn die Innenszenen wurden in der Volkshochschule in Mariannelund gedreht.
Dafür gibt es das bekannte rote Klohäuschen, die "Trissebude", den Tischlerschuppen und
die Hütte seines besten Freundes, Knecht Alfred, zu sehen.
Umgeben von einer traumhaften Kulisse Schwedens, die idylischer nicht sein könnte. 




Nun weiter zum Geburtsort Astrid Lindgrens nach Vimmerby.
In dem Stadtteil Näs ist sie am 14. November 1907 
als Astrid Ericsson zur Welt gekommen.
Das Geburtshaus steht eng umringt in einer Anlage mit Museum und kleinen künstlich
angelegten Parks, wo für mich der Funke nicht überspringen wollte.
Hier war nichts vom Zauber Lindgrens zu spüren.
Im teuren Museum konnte man die ganze Geschichte Lindgrens mit Kopfhörer
nachempfinden, welche ich lieber in einem gemütlichen Sessel 
beim Lesen einer ihrer zahlreichen Biografien aufgenommen hätte. 
Ansonsten hat Näs -außer einer Betonsiedlung und Einkaufszentren- nichts weiter zu bieten.


Um doch noch ein wenig von den berühmten Schauplätzen Lindgrens aufzustöbern 
und damit die Fahrt nach Vimmerby ein gutes Ende nimmt, 
durchstreifen wir den alten Ortskern von Vimmerby-
natürlich mit einer duftenden Zimtschnecke in der Hand!
In den kopfsteingepflasterten Gassen des Armenviertels, die den großen Markt umgeben, 
könnte Kalle Blomquist tatsächlich herumgeschlichen sein. 


Um weiter in vergangene Zeiten einzutauchen, 
die jetzt nichts mehr mit den Geschichten rund um Pippi und co. zu tun haben, 
fahren wir nun zu einem alten Landhandel in der Gemeinde Vetlanda.
Das noch ursprünglich geführte Einzelhandelsgeschäft beherbergt
- neben dem Geschäft selbst - ein kleines Cafe mit köstlichen Waffeln und ein kleines Museum.
In Levanders-Lanthandel ist eben die Zeit stehen geblieben und dort wird einem
ein Einblick in die schwedische Einzelhandelswelt der 1890-er Jahre gewährt.
Absolut empfehlenswert und ein netter kleiner Ausflug an einem verregneten Tag. 




 Zum Schluß wird es nochmal süß, aber so richtig süß, im warsten Sinne des Wortes,
denn wir machen eine Tour nach Gränna.
Gränna steht für die berühmten Polkagrisar. Die rot-weißen Zuckerstangen
 werden dort seit 1859 in unzähligen Kochereien hergestellt.
In den vielen Süßwarengeschäften gibt es nicht nur die Zuckerstangen in jeder
 erdenklichen Farbe und Größe, sondern auch die
Herstellung zu bestaunen.



Habt Ihr Euch jetzt mit Bonbons eingedeckt,
werden wir nun den schönsten Picknickplatz am
 zweitgrößten See 'die Vättern' besuchen.
Wir haben ihn abseits der Hauptstraßen durch einen Zufall gefunden.
Absolut meine Empfehlung: runter vom Gas und rauf auf kleinere 
Nebenstraßen, denn nur so entdeckt man zauberhafte kleine Orte,
die in Erinnerung bleiben!
 



Wer Massentourismus meiden möchte, unberührte Natur erleben will,
Ruhe und Einsamkeit sucht und
auf farbenfrohe Holzhäuser steht, ist hier genau richtig!
Schweden ist magisch, lässt uns wieder Kind werden, hüpfen und träumen!
Schweden ist auf jeden Fall eine Reise wert oder auch zwei oder drei!

Alles Liebe ♥
Christin
 
Hier kommt ihr zu meinem 1.Teil der Schwedenreihe und
zum 2.Teil